Untersuchungen in der Schwangerschaft - Checkliste für den Gang zum Gynäkologen
Der Gynäkologe möchte meist einige Dinge wissen, die man sich schon vor dem Termin überlegen sollte, um dann auch wirklich auskunftsfähig zu sein. Hier sind einige Punkte, an die unbedingt gedacht werden sollte oder die überlegt sein wollen.
1. Wann war die letzte Periode? Anhand des Datums kann der voraussichtliche Geburtstermin des Kindes berechnet werden.
2. Wie steht es mit Impfungen? Das ist wichtig, denn erst sehr kurz zurückliegende Impfungen können sich schädlich auf das Kind auswirken, da es den Impfstoff eventuell nicht verträgt. Die Hepatitis-Impfungen zum Beispiel sollten schon längere Zeit zurückliegen. Alle übrigen gängigen Impfungen sollten ebenfalls einige Zeit vor der Schwangerschaft gemacht worden sein, sie bieten dem Kind den nötigen Nestschutz.
3. Werden zur Zeit Medikamente eingenommen?
4. Verläuft die bisherige Schwangerschaft normal? Übelkeit und Schwindel sind normal, sollten dem Arzt aber mitgeteilt werden.
5. Gab es in der Familie besondere Erkrankungen, die eventuell vererbbar sind? Dazu gehören neben Krebs zum Beispiel auch Diabetes oder Bluterkrankungen.
6. Ist der Vater des Kindes bekannt? Das ist natürlich keine unbedingt nötige Auskunft, die Frage nach dem Vater taucht aber spätestens dann auf, wenn es um die Eintragung der Eltern in der Geburtsurkunde geht.
7. Ist es nicht das erste Kind - Mutterpass nicht vergessen!
Wie man sieht, muss eine werdende Mutter an eine Vielzahl von Dingen denken, wenn sie sich auf den Weg zu ihrem Gynäkologen macht. Und das in einer Situation, in der manche Frauen gar nicht mehr klar denken können vor Freude! Doch gut, dass es Checklisten gibt, anhand deren sich jeder überlegen kann, was dem Frauenarzt mitgeteilt werden muss.