Homöopathische Behandlung in der Schwangerschaft

Immer mehr Frauen fragen nach einer homöopathischen Behandlung während der Schwangerschaft. Der weibliche Organismus soll mit Medikamenten nicht belastet werden. Falls ein Krankheitsfall während der Schwangerschaft auftritt, wird auf homöopathische Behandlungsmethoden zu gegriffen. Bei einer homöopathischen Behandlung wird die Arznei in Form von Globuli verabreicht. In der Regel werden die kleinen Kügelchen bei der Behandlung verdünnt eingesetzt. In der Homöopathie entfaltet das Verdünnen der Arznei seine Wirksamkeit und führt damit zu einer dauerhaften, langfristigen Heilung.

Bei der homöopathischen Behandlung können die Arzneien in akuten Situationen oder bei chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Im Vordergrund steht immer sowohl des Wohl des ungeborenen Kindes als auch das Wohl der Mutter. Nebenwirkung, wie sonst bei dem Einsatz von Medikamenten üblich, treten bei der homöopathische Behandlung weder für das Kind noch die Mutter auf.

Durch die Umstellung des weiblichen Körpers auf die Schwangerschaft und Geburt ist der Körper hohen Belastungen ausgesetzt. Diese Belastungen schlagen sich in verschiedenen Symptomen nieder. Die üblichen Symptome in der Schwangerschaft werden in der Regel eingeteilt in die so genannten leichten Beschwerden und die akuten Indikationen.

Als leichte Beschwerden gelten:

A) Nasenbluten
B) Schlaflosigkeit
C) Sodbrennen
D) Wadenkrämpfe
E) Hämorrhoiden.

Akute Indikationen, die in der Medizin öfter auftreten sind:

A) Übelkeit und Erbrechen
B) Blutungen, die mit einer möglichen Fehlgeburt einhergehen
C) Gestörte Wehentätigkeit
D) Verminderung des roten Blutfarbstoffs
E) Schwangerschaftsvergiftungen in unterschiedlichem Grad und mit unterschiedlichen Symptomen wie: Bluthochdruck, Wassereinlagerung im Gewebe, Eiweissausscheidung im Urin.

Mit der Anwendung der homöopathischen Behandlungsform sorgen Mütter und Väter für eine optimale gesundheitliche Entwicklung des neuen Lebens. Heute ist wissenschaftlich belegt, dass der Mensch, in der Zeit von der Empfängnis bis zur Geburt für alle Einflüsse aus der Umwelt am empfänglichsten ist. In der Phase der Schwangerschaft hinterfragen die meisten Mütter und Väter allgemein gültige Werte, Techniken und Methoden der Medizin. In der Regel spüren in der Zeit die Beteiligten die engste Verbindung zum Wachsen neuen Lebens.

Für Hebammen, Therapeuten und Ärzten ist es eine der Aufgaben die Gefühle, die Anfragen, die Ängste, die Sorgen und die biologischen Veränderungen der werdenden Eltern individuell wahrzunehmen und darauf angemessen zu reagieren.

FAZIT: Homöopathische Behandlungsmethoden während der Schwangerschaft sind eine Alternative zur Schulmedizin, die immer öfter angefragt und angewandt wird.